Bring! mir was mit

Photo-2015-01-16-10-44-57_3409In unserer kleinen Familien-GmbH bin ich für die Beschaffung, sprich den Wochenendeinkauf zuständig. Für dieses Ereignis werden dafür über die Woche hinweg alle den Meldebestand erreichenden Dinge auf eine Tafel geschrieben, die ich dann vor der großen Fahrt zu Tante Emma auf einen Zettel übertrage. Dabei sortiere ich Freak die Produkte selbstverständlich nach Supermarkt-Geografie: Obst und Gemüse vor Backwaren, Milchprodukte zwischen TK- und Haushaltswaren – Ihr kennt das. Ich hasse es nämlich, kopflos durch die Gänge zu rennen und kurz vor der Kasse noch mal zurück auf Start zu müssen.

Photo-2015-01-16-10-45-45_3411Da mir aber auch ab und an unterwegs Dinge einfallen, die ich Ende der Woche kaufen könnte, habe ich mich auf die Suche nach einer den Einkaufzettel ablösenden iPhone-App gemacht. Mit Bring! habe ich da eine sehr gute Lösung gefunden:
Für unterschiedliche Zwecke oder unterschiedliche Geschäfte lassen sich verschiedene Einkaufslisten verwalten (ich habe eine für den Supermarkt und eine für die Drogerie) und mit Produkten aus dem umfangreichen Portfolio bestücken. Durch die Produkte navigiert man entweder mittels der Kategorien oder, viel schneller, indem man einfach den Anfang des gesuchten Wortes in das Suchfeld schreibt. Sollte es den Artikel noch nicht als illustrierte Vorlage in der Datenbank geben, wird er somit einfach erstellt. Ergänzungen, wie etwa Stückzahlen oder Gewichtsangeben, lassen sich ebenfalls bequem hinzufügen.

Photo-2015-01-16-10-54-19_3412Der Clou ist aber nun, dass man oben beschriebene und von Geschäft zu Geschäft durchaus abweichende, Supermarkt-Geografie für Einkaufslisten hinterlegen kann und somit automatisch eine Sortierung erfolgt. Im Geschäft muss ich dann nur noch abhaken, was bereits im Wagen liegt. Gibt es mal etwas nicht, bleibt es weiter auf der Liste.

Und die App könnte noch mehr: Es lassen sich weitere Benutzer zur gemeinsamen Bearbeitung der Listen einladen, so dass mir meine Frau eigentlich direkt auf mein Handy schreiben könnte, was ich einzukaufen habe. Aber dann würden wir die Tafel nicht mehr brauchen – und die mag meine Frau doch so sehr.

5 Kommentare

  1. Von Deine Frau geschrieben am 2. Februar 2015
  2. Von Daniel geschrieben am 8. Februar 2015

    Super, die App gibts auch für Android… Muss ich mal testen 🙂

    • Von Hendrik geschrieben am 16. Februar 2015

      Ja, der Sync zwischen iPhone und Android klappt auch. Viel Spaß beim Testen.

  3. Von geyr geschrieben am 21. September 2015

    also, hallo und meine Verwunderung!
    An der einen und anderen Stelle bei „diehasses“ meine ich dann doch kritische Töne gelesen zu haben, bezüglich „wem wo welche und wieviel persönliche Daten übergeben“ werden sollten –
    oder eher: warum besser nicht!
    Aber hier, beim „Einkauf“, scheint es also piepegal, daß dezidiert US-amerikanische Gesellschaften auf ihren Servern speichern, was immer ich auch eingebe/~kaufe. Und wo. Und wieviel. Und wie oft.
    Peanutbutter, Deoroller, Ovulationshemmer, Diabetes-Meds, Präser, Herz, was willst Du mehr – wissen, um Dir eins der genauesten/präzisesten Bilder von mir und meiner Familie/PartnerIn zu machen?
    Mir bleibt die Spucke wech, mit Verlaub…

    • Von Hendrik geschrieben am 22. September 2015

      Hallo geyr,
      Du hast Recht, das ist mir piepegal. Ich unterscheide zwischen den teilweise hochgradig privaten Dokumenten, die ich Scanne und speichere und der Tatsache, dass ich zwei Äpfel, eine Tiefkühlpizza und einen Liter Milch kaufe. Was um alles in der Welt soll ein Anbieter mit dieser Information? Abgesehen davon weiß die App nicht WO ich kaufe. Ovulationshemmer und Diabetes-Meds brauche ich nicht – die App gibt von Haus auch kein Piktogramm dafür her. 😉 Die Zeichnung eines viel präziseren Bildes meiner Lebensumstände würde da mein Kaufverhalten in Internetshops zulassen. Und lass mich raten, Du kaufst auch nicht alles nur bar und im Einzelhandel, oder?

Kommentar hinzufügen